Darmkrebsvorsorge: Stuhltest und Koloskopie im Vergleich

Stockholm – Ein Darmkrebsscreening hat in einer randomisierten Studie in Schweden nach etwa 5 Jahren zu dem erwarteten Rückgang der Darmkrebserkrankungen in der Kohorte geführt. Er fiel nach den jetzt in Nature Medicine (2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04225-9) publizierten Ergebnissen nach Stuhltest-Untersuchungen wegen der höheren Teilnahme daran stärker aus. Nach der Koloskopie wurden allerdings mehr Karzinome im Frühstadium entdeckt, was langfristige Vorteile verspricht.
Die SCREESCO-Studie („Screening of Swedish Colon“) hat zwischen Februar 2014 und März 2016 insgesamt 278.280 Personen im Alter von 59-62 Jahren auf eine Darmkrebsfrüherkennung durch eine primäre Koloskopie (31.140) oder zwei Runden eines immunochemischen Stuhltests FIT (60.300) oder 2 Kontrollgruppen (186.840) randomisiert. Bei einem positiven FIT-Test war eine anschließende Koloskopie vorgesehen, bei der auch verdächtige Adenome entfernt werden.
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