Darmkrebs: DNA-Tests an Darmpolypen können erbliche Risiken abschätzen

Nijmegen/Bonn – Eine große Anzahl von Darmpolypen bei der Koloskopie weist auf eine genetische Darmkrebs-Prädisposition hin, doch nur bei einem Viertel dieser Betroffenen wird in einem Bluttest eine genetische Ursache nachgewiesen. Eine Studie in Gastroenterology (2026; DOI: 10.1053/j.gastro.2025.10.011) zeigt, dass in diesem Falle eine Genomsequenzierung der Adenome Hinweise auf eine genetische Gefährdung der Angehörigen geben kann.
Es wird geschätzt, dass 5-10 % aller Darmkrebserkrankungen eine genetische Prädisposition zugrunde liegt. Ein Verdacht besteht immer dann, wenn der Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr auftritt oder bei einer Koloskopie vor dem 60. Lebensjahr mehr als 10 oder bei einer Koloskopie vor dem 70. Lebensjahr mehr als 20 Polypen gefunden werden.
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