Medizin

Delir von Klinikpatienten erhöht Anfälligkeit für viele andere Krankheiten

  • Montag, 16. März 2026
/Gorodenkoff, stock.adobe.com
/Gorodenkoff, stock.adobe.com

Helsinki – Ein Delir von Krankenhauspatienten weist unabhängig von einer erkennbaren Gebrechlichkeit und einer bereits bestehenden Demenz auf gesundheitliche Probleme der betroffenen Senioren hin. Eine Studie in Lancet Healthy Longevity (2026; DOI: 10.1016/j.lanhl.2025.100816) ermittelt eine erhöhte Anfälligkeit für ein Dutzend künftiger Erkrankungen.

Bei jedem vierten älteren Patienten wird ein Krankenhausaufenthalt durch ein Delir kompliziert. Die Verwirrtheitszustände können nach Operationen und anderen Eingriffen auftreten. Noch häufiger sind sie bereits bei der Aufnahme in die Klinik vorhanden. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Menschen mit einem Delir oft gebrechlich sind und unter kognitiven Störungen leiden sowie ein erhöhtes Risiko auf spätere Demenzen haben.

rme

Zum Weiterlesen anmelden

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.

Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

Exklusive Inhalte lesen

Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung