Delir von Klinikpatienten erhöht Anfälligkeit für viele andere Krankheiten

Helsinki – Ein Delir von Krankenhauspatienten weist unabhängig von einer erkennbaren Gebrechlichkeit und einer bereits bestehenden Demenz auf gesundheitliche Probleme der betroffenen Senioren hin. Eine Studie in Lancet Healthy Longevity (2026; DOI: 10.1016/j.lanhl.2025.100816) ermittelt eine erhöhte Anfälligkeit für ein Dutzend künftiger Erkrankungen.
Bei jedem vierten älteren Patienten wird ein Krankenhausaufenthalt durch ein Delir kompliziert. Die Verwirrtheitszustände können nach Operationen und anderen Eingriffen auftreten. Noch häufiger sind sie bereits bei der Aufnahme in die Klinik vorhanden. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Menschen mit einem Delir oft gebrechlich sind und unter kognitiven Störungen leiden sowie ein erhöhtes Risiko auf spätere Demenzen haben.
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