Depression: Intermittierende Theta-Burst-Stimulation offenbar ohne Langzeitvorteil

Tromsø – Eine intermittierende Theta-Burst-Stimulation (iTBS) linderte depressive Symptome kurzfristig stärker als eine Scheinbehandlung. Der Behandlungsvorteil war allerdings 4 Wochen nach Therapieende nicht mehr nachweisbar. Das berichten Forschende aus Norwegen (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.21262).
iTBS ist eine spezielle Form der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS). Dabei wird eine Magnetspule auf die Kopfhaut gesetzt und der linke dorsolaterale präfrontale Kortex stimuliert – eine Hirnregion, deren Aktivität bei Depression häufig vermindert ist. Gegenüber der konventionellen rTMS hat iTBS den Vorteil, dass eine Behandlung nur wenige Minuten dauert.
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