Medizin

Depressionen in der Schwangerschaft mit höherem Förderbedarf bei Kindern assoziiert

  • Freitag, 23. Oktober 2026
/Andrej Jurawlew, stock.adobe.com
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Glasgow – Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft an einer Depression leiden, haben offenbar ein erhöhtes Risiko für einen sonderpädagogischen Förderbedarf (SEN: Special Educational Need). Dies lässt sich einer neuen Studie zufolge jedoch nicht allein durch die Einnahme von Antidepressiva erklären (PLOS Medicine 2026; DOI: 10.1371/journal.pmed.1004658).

Eine behandelte Depression war in der Studie geringfügig stärker mit einem erhöhten Risiko für SES assoziiert als eine unbehandelte Depression. Das könnte dem Autorenteam zufolge unter anderem durch eine unterschiedliche Depressionsschwere zu erklären sein. Anhand der Daten können sie aber nicht zwischen dem Effekt der Medikation und der zugrundeliegenden Schwere der Erkrankung unterscheiden.

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