„Der Hauptvorteil der T-Zell-Engager gegenüber CAR-T-Zellen liegt in den viel geringeren Kosten und der bislang viel einfacheren Logistik"

Leipzig – Bisher sind CAR-T-Zelltherapien in der Hämato-Onkologie etabliert. Sie werden vor allem zur Behandlung von Lymphomen und Leukämien eingesetzt. Die zugelassenen Indikationen könnten sich in den kommenden Jahren auf Autoimmunerkrankungen ausweiten.
In der Rheumatologie etwa liegen positive klinische Studienergebnisse für Personen mit schweren, therapierefraktären Verläufen vor – vor allem bei systemischem Lupus erythematodes, sowie Systemischer Sklerose, Myositis und Rheumatoider Arthritis (RA). Auch bispezifische Antikörper (T-Zell-Engager, TCE), die ähnlich wie CAR-T-Zellen eine tiefe B-Zelldepletion und einen Immunreset zum Ziel haben, werden zunehmend bei Autoimmunerkrankungen untersucht.
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