Digitales Unterstützungsangebot erleichtert Rettungskräften psychologische Hilfe

Leipzig – Eine Pilotstudie mit 265 Rettungskräften aus Deutschland liefert Hinweise darauf, dass ein digitales Unterstützungsangebot den Zugang zu professioneller psychologischer Hilfe erleichtern kann. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Hanna Reich von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Goethe Universität Frankfurt. Die Studie liegt bislang als Preprint vor.
Rettungsfachkräfte sind laut der Arbeitsgruppe zahlreichen arbeitsbedingten Belastungen ausgesetzt und haben ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund entwickelten die Forschenden das digitale Präventionsprogramm RUPERT. Es kombiniert eine Plattform mit psychoedukativen Inhalten zur psychischen Gesundheit mit einem anonymen Online-Diskussionsforum sowie Expertenchats.
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