Ausland

Ebola: Kongo zählt bereits mehr als 500 Todesfälle

  • Montag, 6. Juli 2026
/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Hajarah Nalwadda
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Paris – In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 500 Menschen nachweislich an Ebola gestorben. Das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes teilte mit, die Zahl der bestätigten Fälle betrage aktuell 1.561, darunter 506 Todesfälle. Derzeit würden 628 Menschen in Kliniken und Isolationszentren behandelt, 253 gelten als genesen.

Sorgen bereitet etwa der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC, dass positiv getestete Patienten wiederholt aus Isolierzentren flohen. Seit der Bekanntgabe des Ausbruchs im Mai waren zudem im Nachbarland Uganda 19 Menschen an Ebola erkrankt und zwei von ihnen an der hochgefährlichen Krankheit gestorben. Die Fälle standen im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Nordosten des Kongo.

Unterdessen hat das französische Gesundheitsministerium nach dem ersten nach Europa eingeschleppten Ebola-Fall seit Beginn des aktuellen Ausbruch Entwarnung gegeben.

Der Arzt, der humanitäre Hilfe leistete und am 23. Juni aus der Demokratischen Republik Kongo nach Frankreich einreiste, sei als genesen aus dem Krankenhaus entlassen worden, hieß es in einer Erklärung von Gesundheitsministerin Stéphanie Rist.

Der Mediziner, der nur leichte Symptome zeigte, sei in einem Pariser Krankenhaus medizinisch versorgt und streng überwacht worden. Nach zwei negativen Tests habe der Patient nun sicher nach Hause zurückkehren können, sagte die Ministerin.

Der aktuelle Ebola-Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

dpa/afp

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