„Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Ernährung“

Dresden – In der Hepatologie wird immer deutlicher, wie eng Darm und Leber miteinander verbunden sind. Da die Leber einen Großteil ihrer Blutzufuhr aus dem Darm erhält, können Veränderungen der Darmbarriere und der Darmmikrobiota unmittelbar auf inflammatorische Prozesse in der Leber einwirken.
Dringen bakterielle Bestandteile, mikrobielle Stoffwechselprodukte oder entzündungsfördernde Signale vermehrt über die Pfortader in die Leber ein, kann dies dort Entzündungen auslösen oder verstärken. Gerade bei chronischen Lebererkrankungen kann diese kontinuierliche Belastung dazu beitragen, dass Inflammation, Fibrose und langfristig auch eine Zirrhose voranschreiten.
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