Entwicklungsministerium unterstützt Pharmabranche in Afrika

Berlin – Zum anstehenden Weltgesundheitsgipfel in Berlin hat Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) weitere Unterstützung für die afrikanische Pharmabranche angekündigt.
Bei einem Steuerungstreffen der Gesundheitspartnerschaft zwischen Europäischer und Afrikanischer Union habe das Entwicklungsministerium 20 Millionen Euro für einen Fonds zugesagt, der in afrikanische Pharmaunternehmen investiere, teilte das Ministerium am Freitag mit.
„Wir dürfen die Betroffenen nicht im Stich lassen“, erklärte Ministerin Radovan. Deshalb investiere Deutschland trotz schwieriger Haushaltslage auch weiter in die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, in die Impfung von Kindern, in Aufklärung über Schwangerschaft und Verhütung sowie in die Sicherstellung der Selbstversorgung mit Medikamenten auf dem afrikanischen Kontinent.
Der Weltgesundheitsgipfel findet von Sonntag bis Dienstag in Berlin statt. Es werden rund 4.000 Teilnehmer aus 130 Ländern erwartet. Ein Schwerpunkt soll in diesem Jahr der Austausch über Gesundheitssicherheit vor dem Hintergrund des Ebola-Ausbruchs sein.
Die Bundesregierung hat zur Unterstützung der Ebola-Bekämpfung in der Demokratischen Republik Kongo bereits zusätzliche Mittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereitgestellt.
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