Ärzteschaft

Ermittlungsverfahren gegen Beschäftigte im Bereitschaftsdienst der KV Bremen eingestellt

  • Donnerstag, 11. September 2025
/picture alliance, CHROMORANGE, Markus Mainka
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Bremen – Die Ermittlungsverfahren gegen fünf Beschäftigte des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes Bremen Mitte sind eingestellt worden. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KVHB) mit, die von der Staatsanwaltschaft Bremen darüber informiert worden war.

Damit sind alle fünf der unter Verdacht stehenden Mitarbeiterinnen, die aktuell noch bei der KV Bremen beschäftigt sind, entlastet worden.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Mitarbeiterinnen von jedem Verdacht entlastet wurden und danken ihnen, dass sie trotz dieser schwierigen Phase die Versorgung der Patientinnen und Patienten zuverlässig und engagiert fortgeführt haben“, sagten die Vorstände der KV Bremen, Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans.

Der Verdacht hatte sich auf den möglichen Missbrauch von Rezeptformularen im Ärztlichen Bereitschaftsdienst Bremen Mitte gerichtet. Es hatten Hinweise vorgelegen, dass gefälschte Rezepte in Umlauf geraten sein könnten.

Deshalb hatte die KV Bremen umgehend die Ermittlungsbehörden eingeschaltet und Strafanzeige unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz gestellt. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft haben nun ergeben, dass die aktuell im Bereitschaftsdienst Beschäftigten an diesen Vorgängen nicht beteiligt waren.

EB

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