Essbare Cannabisprodukte verursachen messbare Beeinträchtigungen im Straßenverkehr

Toronto – Nach dem Verzehr von Tetrahydrocannabinol (THC)-haltigen essbaren Cannabisprodukten war die Fahrleistung von Teilnehmenden einer neuen Studie beeinträchtigt – und zwar bereits bei THC-Konzentrationen im Blut, die unter den üblicherweise für Verkehrskontrollen geltenden Per-se-Grenzwerten lagen (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.31306).
Die Konzentrationen im Blut erreichten Spitzenwerte von 3,4 ng/ml nach 20 mg beziehungsweise 1,6 ng/ml nach 10 mg THC. Laut Allgemeinem Deutschen Automobil-Club (ADAC) gilt in Deutschland ein THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter. Wird man mit mehr erwischt, droht ein Bußgeld von 500 Euro. In der 2-jährigen Führerschein-Probezeit und unter einem Alter von 21 Jahren gilt ein Cannabisverbot.
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