EU-Parlament billigt Unterstützung für Regionen bei Klimawende

Brüssel – Für Regionen im Strukturwandel rücken EU-Gelder zur Unterstützung näher in Sicht. Das Europaparlament billigte gestern formal den Fonds für den gerechten Übergang, von dem in Deutschland etwa die Lausitz und das rheinische Revier profitieren dürften.
Zuvor hatten sich die Länder der Staatengemeinschaft, das Parlament und die EU-Kommission vorläufig auf das Instrument geeinigt. Nun müssen auch die Mitgliedstaaten noch formell zustimmen.
Mit dem 17,5 Milliarden Euro umfassenden Topf soll der Ausstieg aus klimaschädlichen Energien sozialverträglich gestaltet werden. Denn die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden.
Konkret soll das Geld etwa für Umschulungen und die Unterstützung bei der Arbeitssuche eingesetzt werden. Mit dem Fonds sollen zudem Start-ups und kleine Unternehmen unterstützt und neue nachhaltige Technologien gefördert werden.
Das Geld aus dem Fonds soll rund 100 europäischen Regionen zugute kommen und dürfte ab kommendem Jahr ausgezahlt werden. Deutschland erwartet rund 2,3 Milliarden Euro.
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