FDP lehnt erneute Verstaatlichung der Uniklinik Gießen-Marburg ab
Niedernhausen – Der FDP-Landeschef und stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn lehnt eine Rücknahme des privatisierten Uniklinikums Gießen-Marburg durch das Land kategorisch ab. „Eine Re-Verstaatlichung des Klinikums wird es mit der FDP nicht geben“, sagte Hahn am Samstag beim Landesparteitag in Niedernhausen.
Die Entscheidung für die Privatisierung sei „immer noch richtig“, das Land hätte die anstehenden Investitionen von einer halben Milliarde Euro für ein staatliches Universitätsklinikum nicht stemmen können.
„Ohne Privatisierung hätten wir dort heute nur noch die Versorgung auf dem Niveau eines Kreiskrankenhauses“, sagte Hahn. Die FDP wolle nicht das rückgängig machen, was vernünftig gelaufen sei, wohl aber das verbessern, was unzureichend sei.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: