Fetofetales Transfusionssyndrom: Ultraschall kann Shunts in der Plazenta veröden

London – Die pathologischen Gefäßkurzschlüsse in der Plazenta, die bei monochorialen Zwillingsschwangerschaften ein fetofetales Transfusionssyndrom (TTTS) auslösen, können mit einem hochintensiven fokussierten Ultraschall ohne Operation verschlossen werden. Dies zeigen die Ergebnisse einer Phase-1-Studie im American Journal of Obstetrics & Gynecology (2026; DOI: 10.1016/j.ajog.2026.05.006).
Bei einer monochorialen Zwillingsschwangerschaft werden beide Feten von einer Plazenta versorgt. Bei etwa 15 % der Fälle kommt es zu einer ungleichen Blutverteilung an die beiden Feten. Ursache dieses „twin-twin transfusion syndrome“ (TTTS) sind Shunts in der Plazenta, über die das Blut des einen Kindes (Donor) in den Blutkreislauf des anderen Kindes (Akzeptor) geleitet wird.
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