Medizin

Fetofetales Transfusionssyndrom: Ultraschall kann Shunts in der Plazenta veröden

  • Montag, 3. August 2026
/Dr_Microbe, stock.adobe.com
/Dr_Microbe, stock.adobe.com
Dieses Dialog-Fenster öffnen

London – Die pathologischen Gefäßkurzschlüsse in der Plazenta, die bei monochorialen Zwillingsschwangerschaften ein fetofetales Transfusionssyndrom (TTTS) auslösen, können mit einem hochintensiven fokussierten Ultraschall ohne Operation verschlossen werden. Dies zeigen die Ergebnisse einer Phase-1-Studie im American Journal of Obstetrics & Gynecology (2026; DOI: 10.1016/j.ajog.2026.05.006).

Bei einer monochorialen Zwillingsschwangerschaft werden beide Feten von einer Plazenta versorgt. Bei etwa 15 % der Fälle kommt es zu einer ungleichen Blutverteilung an die beiden Feten. Ursache dieses „twin-twin transfusion syndrome“ (TTTS) sind Shunts in der Plazenta, über die das Blut des einen Kindes (Donor) in den Blutkreislauf des anderen Kindes (Akzeptor) geleitet wird.

rme

Zum Weiterlesen anmelden

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.

Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

Exklusive Inhalte lesen

Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte

Diskutieren Sie mit:

Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen

Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.

Jetzt bei Google bevorzugen

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung