Politik

Frauengesundheit: Neue Fördertöpfe des BMG mit bis zu zehn Millionen Euro

  • Mittwoch, 14. Januar 2026
/Ekaterina Anisimova, stock.adobe.com
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Berlin – Für Forschungsvorhaben zum Thema Frauengesundheit stellt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bis zu zehn Millionen Euro bereit. Zwei entsprechende Förderrichtlinien sind heute bekanntgegeben worden, Interessierte könnten sich bewerben, wie das BMG mitteilte.

In der ersten Richtlinie geht es um die Förderung von Projekten zur patientinnenzentrierten Versorgung. Damit soll Evidenz zum Verbessern der Versorgung von Frauen in Deutschland gewonnen werden. Die zweite Richtlinie zielt auf den Aufbau von Nachwuchsgruppen an (Fach-)Hochschulen sowie außeruniversitären Einrichtungen. Auch institutionelle Kapazitäten in der Versorgungsforschung sollen angestoßen werden.

Jede der Richtlinien hat ein Volumen von bis zu fünf Millionen Euro. Geförderte Projekte sollen spätestens zum 1. Januar 2027 starten. Die Dauer beträgt bis zu drei Jahre, für die Nachwuchsgruppen bis zu fünf Jahren.

„Das Thema Frauengesundheit braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Verständnis und mehr Wissen“, teilte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) dazu mit. Frauen hätten andere Beschwerden, Symptome und Belastungen als Männer. Diese Unterschiede müssten sich in der Gesundheitsversorgung besser abbilden.

„Die Förderung von konkreten Forschungsvorhaben durch das BMG leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Ich verspreche mir von den Ergebnissen konkrete Verbesserungen für betroffene Frauen“, so die Ministerin.

Warken hat das Thema Frauengesundheit schon länger als einen der Schwerpunkte der Amtszeit benannt. Zum Beispiel ist Ende vergangenen Jahres bereits ein Dialog zum Thema Wechseljahre angestoßen worden.

EB/ggr

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