Fresenius verbucht ersten Erfolg mit Biosimilars

Bad Homburg – Das Gesundheitsunternehmen Fresenius kann einen ersten Erfolg aus der Übernahme von Geschäften des Darmstädter Merck-Konzerns verbuchen. Fresenius hat bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA erstmals einen Zulassungsantrag für ein Biosimilar eingereicht.
Die Flüssigmedizintochter Kabi stellte den Antrag für einen Nachahmer des Blockbusters Humira des US-Konzerns Abbvie, wie Fresenius heute in Bad Homburg erklärte. Die Einführung in Europa sei für 2019 geplant. Der enthaltene Wirkstoff Adalimumab ist in der EU bereits für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankungen zugelassen, etwa bei entzündlichen Darmerkrankungen.
Für Fresenius ist der Zulassungsantrag ein wichtiger Schritt. Das Unternehmen war erst im Frühjahr über einen Zukauf in das für die Pharmabranche zunehmend wichtige Geschäft mit Biosimilars eingestiegen. Dafür hatte sich der Dax-Konzern das Geschäft von Merck mit solchen Arzneien einverleibt. Fresenius hatte dafür 156 Millionen Euro gezahlt. Weitere Zahlungen von bis zu 500 Millionen Euro sind an Entwicklungsziele geknüpft.
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