Frühgeborenen-Retinopathie: Dexamethason-Nutzen bleibt unklar

Göteborg – Eine wiederholte topische Anwendung von Dexamethason hat in einer randomisierten Studie numerisch die Zahl der Frühgeborenen gesenkt, die wegen einer fortschreitenden Retinopathie eine invasive Therapie benötigten. Wegen der geringen Teilnehmerzahl konnte der therapeutische Nutzen jedoch nicht eindeutig belegt werden. Die Ergebnisse wurden in JAMA Pediatrics (2026; DOI: 10.1001/jamapediatrics.2026.3247) publiziert.
Eine Frühgeburt kann die Entwicklung der Netzhaut, die bis zum normalen Geburtstermin anhält, empfindlich stören. Eine Folge ist eine verminderte Durchblutung, auf die die Retina mit der vermehrten Bildung des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF) reagiert.
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