Gallengangskarzinom: Molekularer Test verbessert Diagnose

Pittsburgh – Die gezielte Sequenzierung von Genen, die an der Entstehung eines Cholangiokarzinoms beteiligt sind, kann die diagnostische Trefferrate einer Biopsie verbessern. US-Pathologen konnten mit den aktuellen Versionen ihres Tests die Sensitivität verdoppeln. Der Publikation in Gastroenterology (2026; DOI: 10.1053/j.gastro.2026.02.040) zufolge wurden auch Keimbahnmutationen und Treibermutationen entdeckt, die eine gezieltere Therapie ermöglichen.
Auch wenn sich Gallengangstenosen mit der Magnetresonanz-Cholangiopankreatikografie (MRCP) oder endoskopisch (ERCP) gut lokalisieren lassen, liefert eine Feinnadel- oder Bürstenzytologie keine sichere Diagnose. Die Sensitivität der Biopsie für die Diagnose eines Cholangiokarzinoms schwankt in den Studien zwischen 8-67 %, und auch eine Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, die Chromosomenaberrationen in den Zellen sichtbar macht, verbessert die Treffsicherheit nur unwesentlich.
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