Politik

Garg hält Abschaffung der Honorarbudgets für sinnvoll

  • Mittwoch, 21. Februar 2018

Kiel – Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hält eine Abschaffung der Budgetierung der Honorare bei niedergelassenen Ärzten für sinnvoll. Damit lasse sich das Problem langer Wartezeiten bei bestimmten Fachärzten relativ schnell lösen, sagte Garg der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten. „Das heißt: Leistungen, die erbracht werden, auch endlich wieder zu bezahlen. Dann würde sofort eine Verbesserung für die gesetzlich Versicherten erreicht.“

Das Argument bisheriger Bundesregierungen, die Kosten würden damit explodieren, stimmt nach Gargs Ansicht nicht – eine Abschaffung der Budgetierung führe laut Studien lediglich zu zusätzlichen Ausgaben von 3,5 bis maximal fünf Milliarden Euro. „Das ist ein Bruchteil der heutigen Überschüsse der gesetzlichen Kranken­versicherung“, sagte er.

dpa

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung