Genomtest im Fersenblut erkennt häufig drohende Krebserkrankungen

Boston – Durch die Sequenzierung von 11 Krebsprädispositionsgenen im Fersenblut konnten in einer bevölkerungsbasierten Studie fast 7 % aller Kinder ermittelt werden, die bis zum Alter von 8 Jahren an Krebs erkrankt waren (Nature Communications 2026; DOI: 10.1038/s41467-026-76296-8). Ein Neugeborenenscreening könnte über eine frühzeitige Diagnose die Behandlungsergebnisse verbessern.
In vielen Ländern wird Neugeborenen bei der Geburt ein Blutstropfen aus der Ferse entnommen und zur Untersuchung an ein Labor geschickt. In Deutschland umfasst die Reihenuntersuchung derzeit 21 seltene angeborene Erkrankungen. Bei den meisten wird nach Stoffwechselprodukten gesucht und bei der spinalen Muskelatrophie mittels PCR auch nach einem Gendefekt.
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