Geschlechtersensible Medizin: Wer Unterschiede ignoriert, riskiert Fehlbehandlungen

Wiesbaden – Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei Krankheitsverläufen und Therapieansprechen werden in der Inneren Medizin nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Auf ihrer Jahres-Pressekonferenz forderte die Fachgesellschaft deshalb, geschlechtersensible Aspekte stärker in Forschung, Leitlinien und Versorgung zu verankern. Sie seien ein wesentlicher Bestandteil personalisierter Medizin.
Biologische und hormonelle Faktoren können den Verlauf zahlreicher Erkrankungen beeinflussen. So verschlechtern sich etwa bei vielen Frauen rund um die Menopause kardiometabolische Risikofaktoren, während bei Männern im höheren Alter ein sinkender Testosteronspiegel unter anderem mit einem erhöhten Osteoporoserisiko einhergehen kann.
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