Gesundheitspersonal rund um den Globus vornehmlich weiblich

Seattle – Obwohl sich die Zahl der weltweit Beschäftigten im Gesundheitswesen seit 1990 fast verdreifacht hat, bräuchte es mehr als 34 Millionen zusätzliche Fachkräfte für eine flächendeckend akzeptable Versorgung. Zu diesem Schluss kommen die Autorinnen und Autoren einer aktuellen Analyse der „Global Burden of Disease (GBD)“-Studie 2023, die sie in The Lancet Public Health veröffentlichten (2026; DOI: 10.1016/S2468-2667(26)00145-3).
Mit mehr als 70 % des Personalzuwachses waren es vor allem Frauen, die in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt in Gesundheitsberufe eingestiegen sind. Ihre Rolle konzentriert sich bislang aber auf schlechter bezahlte Bereiche wie die Krankenpflege und Geburtshilfe.
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