Gewässer nicht nur in Städten mit Antibiotika-resistenten Bakterien belastet

Berlin – Die Diversität antibiotischer Resistenzgene ist in urban geprägten Seen und insbesondere in Abwasserproben höher als in ländlichen Gewässern. Aber auch dort treten resistente Keime auf. Das berichtet ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in einem Preprint des Fachmagazins iScience (2026, DOI: 10.1016/j.isci.2026.115892).
Die Forschenden untersuchten Wasser- und Sedimentproben aus dem Weißen See und dem Müggelsee in Berlin, dem Stechlinsee und dem Dagowsee in Brandenburg, dem Haussee in Mecklenburg-Vorpommern, aus einem Teich inmitten von Feldern in Brandenburg sowie aus dem Zu- und Abfluss einer großen Wasseraufbereitungsanlage in Berlin. Anschließend wurde die DNA der in den Proben vorhandenen Bakterien untersucht. Die dabei entdeckten Antibiotika-Resistenzgene (ARG) ordnete das Forschungsteam Resistenzgen-Klassen zu.
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