GLP-1-Therapie geht bei US-Kindern oft mit Nährstoffdefiziten einher

Chicago – Bei Kindern und Jugendlichen in den USA, die GLP-1-Rezeptoragonisten erhalten, werden im ersten Jahr nach Behandlungsbeginn nicht selten Nährstoffdefizite oder defizitassoziierte Komplikationen dokumentiert. Gleichzeitig erfolgt eine Ernährungsberatung oft spät oder gar nicht. Das zeigt eine retrospektive Analyse von Abrechnungsdaten, über die in Childhood Obesity (2026; DOI: 10.1177/21532176261486979) berichtet wird.
In die Studie gingen Daten von gut 2.000 10- bis 17-Jährigen ein, die zwischen Juli 2017 und Dezember 2021 erstmals einen GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) erhalten hatten. Voraussetzungen für den Einschluss waren eine kontinuierliche Versicherung über mindestens 6 Monate vor und 12 Monate nach Therapiebeginn sowie das Fehlen zuvor dokumentierter Nährstoffdefizite oder entsprechender Komplikationen in den 6 Monaten vor Therapiebeginn.
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