Gote: Krankenhäuser brauchen Lösungen für steigende Energiekosten

Berlin – Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote befürchtet weitreichende Auswirkungen der Energiekrise auf die Krankenhäuser.
„Wir brauchen Lösungen für die Inflation und die steigenden Energiekosten. Das geht mit den Möglichkeiten, die wir bisher haben, nicht“, sagte die Grünen-Politikerin der Berliner Morgenpost.
„Die Lage ist bundesweit sehr ernst. Anderswo stellt sich das noch dramatischer dar als hier in Berlin“, sagte Gote. Inwieweit die Kliniken von der Rücklage des Senats profitieren, aus der die Mehrkosten für Energie bei Landesunternehmen bezahlt werden sollen, sei offen.
„Darüber wird noch verhandelt“, sagte Gote. „Wir sehen aber gerade bei den Krankenhäusern auch den Bund in der Pflicht. Das kann das Land Berlin nicht alleine leisten.“
Eine Pleitewelle von Krankenhausträgern befürchtet Gote nicht. „Das können wir uns auch nicht leisten.“ Als Problem sieht die Gesundheitssenatorin, dass der Versorgungsaufschlag für die Behandlung von Coronapatienten Ende Juni weggefallen ist.
Hier sei dringend eine Anschlusslösung notwendig. „Wir müssen schauen, wie wir die Krankenhäuser weiter ausfinanzieren. Das ist eine Riesenbaustelle“, sagte Gote.
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