Grundlagenforschung könnte neue Therapieoptionen gegen Oroyafieber eröffnen

Frankfurt am Main – Der in Südamerika heimische Keim Bartonella bacilliformis zerstört rote Blutkörperchen und löst das Oroyafieber aus. Nun hat ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Frankfurt aufgeklärt, welche Proteine das Stäbchenbakterium dafür benötigt, wie es im Fachmagazin Nature Communications (2025, DOI: 10.1038/s41467-025-66781-x) schreibt. „Die Ergebnisse eröffnen die Möglichkeit, eine neuartige Therapie gegen diese oft tödliche Infektionskrankheit zu entwickeln“, hieß es aus der Arbeitsgruppe.
Das Oroyafieber wird durch das Bakterium Bartonella bacilliformis ausgelöst, das durch den Stich infizierter Sandmücken der Gattung Lutzomyia übertragen wird. Die Erkrankung beginnt meist mit hohem Fieber und einer massiven Zerstörung von Erythrozyten, was in einer hämolytischen Anämie resultiert.
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