Hidradenitis suppurativa: Hohe Rate an entzündlichen und kardiometabolischen Komorbiditäten

Wien – Von Hidradenitis suppurativa (HS), auch als Akne inversa bezeichnet, geht häufig mit anderen immunvermittelt entzündlichen und mit kardiovaskulären Erkrankungen einher. Das Komorbiditätsrisiko korreliert dabei möglicherweise mit der Schwere der HS. Hinweise darauf fanden Mitarbeitende der Firma Merck in US-amerikanischen Registern und stellten die Ergebnisse auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vor (Abstract 1953).
Die Kohorte bestand aus 97.250 Personen, bei denen in den Jahren 2018-2025 die Diagnose HS gestellt wurde, und die sich mindestens ein Jahr lang in medizinischer einschließlich medikamentöser Behandlung befanden. Eingeschlossen wurden nur Menschen, die zum Indexzeitpunkt, das heißt dem Datum der letzten dokumentierten HS-Diagnose, mindestens 12 Jahre alt waren. Das mediane Alter zu diesem Zeitpunkt lag bei 37 (SD ± 14) Jahren. Mehr als drei Viertel der Teilnehmenden waren weiblich. Innerhalb des Beobachtungszeitraum nahm die HS-Prävalenz leicht zu, von 0,15 auf 0,23 %.
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