Hormonersatztherapie geht offenbar mit geringerem Demenzrisiko einher

Exeter – Eine Hormonersatztherapie (HRT) ist bei bestimmten postmenopausalen Frauen wohl mit einem niedrigeren Demenzrisiko assoziiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in Alzheimer´s & Dementia (2026; DOI: 10.1002/alz.71679). Einer weiteren Studie zufolge spielt das Alter beim Eintritt in die Menopause ebenfalls eine Rolle für die Kognition (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.30973).
Forschende um Steven Squires, University of Exeter Medical School, analysierten die Daten von 183.450 postmenopausalen Frauen aus der UK Biobank, mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 13,3 Jahren. Über 2,43 Millionen Personenjahre hinweg identifizierten sie 3.948 Fälle von Demenz.
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