ICI-assoziierte Arthritis: Niedrig dosierte Glukokortikoide ohne Einfluss auf das PFS

New York – Bei Krebspatientinnen und -patienten, die unter einer Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) eine inflammatorische Arthritis entwickeln, scheint eine niedrig dosierte Glukokortikoidtherapie das progressionsfreie Überleben nicht zu verschlechtern. Darauf weist eine prospektive Registerstudie hin, deren Ergebnisse in Annals of the Rheumatic Diseases veröffentlicht wurden (2026; DOI: 10.1016/j.ard.2026.02.017).
ICI haben die Onkologie in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, gehen jedoch nicht selten mit immunvermittelten Nebenwirkungen einher. Dazu zählt auch eine inflammatorische Arthritis, die bei etwa 7 % der behandelten Patientinnen und Patienten auftritt und in der Regel mit Glukokortikoiden behandelt wird. Allerdings besteht die Sorge, dass eine systemische Immunsuppression die antitumorale Wirkung der ICI beeinträchtigen und damit das onkologische Outcome verschlechtern könnte.
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