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Immer mehr Unfälle mit E-Scootern: Uniklinik warnt

  • Freitag, 25. September 2026
/picture alliance, Jens Büttner
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Saarbrücken – Die Zahl von E-Scooter-Unfällen steigt besonders bei jungen Menschen weiter an – häufig mit schlimmen Verletzungen als Folge. Davor warnen Ärzte des Universitätsklinikums Saarland (UKS). Es müssten dringend Maßnahmen zum Schutz der jungen Fahrerinnen und Fahrer getroffen werden, um eine weitere Zunahme der schweren Verletzungen und vor allem auch mögliche Todesfälle zu vermeiden, hieß es.

Deutschlandweit sei die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, bereits im Jahr 2025 um 38 Prozent gestiegen, bei den sechs- bis 18-Jährigen sogar um 75 Prozent. Die bislang am UKS verzeichneten Fälle würden darauf hindeuten, dass diese Zahl 2026 erneut übertroffen werde, heißt es in der Mitteilung des Klinikums.

„Wir haben in den vergangenen Monaten schwere und auch schwerste Verletzungen gesehen und versorgt: von großflächigen Wunden über Gelenkverletzungen bis hin zu Organschäden und sogar Schädelbrüchen“, sagte der geschäftsführende Direktor der Kinderkliniken am UKS, Marc Remke.

Er appelliert an Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern Maßnahmen zum besseren Schutz zu ergreifen. So sei etwa das Tragen eines Helms unerlässlich, um Kopfverletzungen oder gar Schädelbrüchen vorzubeugen. Auch Protektoren und Reflektoren könnten die Fahrt sicherer machen.

Wichtig sei es, gerade bei Jugendlichen, sich über die ordnungsgemäße Benutzung von E-Scootern und die Gefahren eines Sturzes im Klaren zu sein. „Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Schädel-Hirn-Trauma mit ganz erheblichen Folgeschäden“, warnte Johannes Bay, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin im Team der Notaufnahme am UKS.

dpa

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