Influenza und Frühsommer-Meningoenzephalitis treiben Impfstoffverbrauch an
Berlin – Die Anzahl der Impfstoffdosen, die im vergangenen Jahr zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verschrieben wurde, ist um 4,7 Prozent auf 37 Millionen Dosen gestiegen. Das teilte der Statistikdienstleister IQVIA heute mit. Demnach lag die Zahl der Dosen im Jahr 2017 noch bei 35,3 Millionen.
Die Entwicklung im vergangenen Jahr lässt sich den Zahlen zufolge vor allem auf den Zuwachs bei viralen Impfstoffen – gegen Influenze, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Rotaviren, HPV und andere – zurückführen, hieß es. So stieg etwa die Zahl der Dosen für Influenzaimpfungen um zehn Prozent auf 13,7 Millionen an. Bei FSME gab es einen Zuwachs von 21 Prozent auf 4,1 Millionen Impfstoffdosen.
Insgesamt lag der Anteil der viralen Impfstoffe im vergangenen Jahr bei 59 Prozent. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. 28 Prozent entfielen auf Mehrfachimpfstoffe und sechs Prozent auf bakterielle Impfstoffe.
Wie IQVIA weiter mitteilte, teilen sich fünf Pharmaunternehmen 94 Prozent des Umsatzes unter sich auf. Das sind GlaxoSmithKline (GSK), Pfizer Pharma, MSD Merck Sharp & Dome, Sanofi-Aventis und Mylan Healthcare.
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