Institut für Qualitätssicherung und Transparenz zieht positive Bilanz
Berlin – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) hat seinen ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Er umfasst die Jahre 2015 und 2016 und informiert über die Gründungs- und Aufbauphase sowie das erste Verfahrensjahr des Instituts. Zudem stellt der Bericht die Personal- und Organisationsstruktur des IQTIG dar und beschreibt die gesetzlichen Grundlagen, auf deren Basis das Institut arbeitet.
„Seit Anfang 2017 arbeitet das IQTIG in vollständigem Eigenbetrieb. Der Aufbau ist gelungen“, zieht Institutsleiter Christof Veit ein erstes Fazit. So seien im Bereich der Sektorenübergreifenden Qualitätssicherung zwei neue Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) auf den Weg gebracht worden. Erfolgreich gewesen sei auch der Start der ersten planungsrelevanten Qualitätsindikatoren, hieß es. Zudem wurden laut Bericht 26 QS-Verfahren weiterentwickelt und zehn Aufträge des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für Neuentwicklungen begonnen. Für sieben von ihnen liegen bereits Zwischen- oder Abschlussberichte vor, teilte das IQTIG mit.
Das IQTIG wurde 2015 mit dem Ziel gegründet, dem G-BA wissenschaftlich und methodisch fundierte Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen der Qualitätssicherung zu liefern. Es kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit der Entwicklung neuer Verfahren beauftragt werden.
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