Jobs in Pflege- und Gesundheit zählen weiter zu Engpassberufen

Berlin – In den Pflege- und Gesundheitsberufen bestand im vergangenen Jahr weiterhin der größte Mangel an Fachkräften. Das zeigt eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA), die auf die Bedeutung von ausländischen Beschäftigten für die Engpassberufe hinwies. Die Zuwanderung trage dazu bei, den demografischen Wandel abzufedern, so die BA.
Insbesondere im Bereich Pflege zeigt sich demnach die zunehmende Bedeutung ausländischer Beschäftigter deutlich. Im Vergleich zum Juni 2024 ist die Zahl der Beschäftigten mit deutscher Staatsangehörigkeit nach Angaben der Arbeitsagentur um 5.000 gesunken, während die Zahl der Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 46.000 gestiegen ist.
„Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind daher zunehmend auf ausländische Fachkräfte angewiesen, um die Versorgung weiter aufrecht zu erhalten“, schreibt die Bundesagentur. Der Anteil ausländischer Beschäftigter in den Engpassberufen habe sich seit 2014 von sieben auf rund 14 Prozent verdoppelt.
Insgesamt hat sich die Zahl der Berufe mit einem Fachkräfteengpass im vergangenen Jahr aber leicht verbessert. Die BA bestätigte einen solchen Mangel an Fachkräften für 157 Berufsgattungen und damit sechs weniger als 2024.
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