Kardiale Kontraktion: Warum es kaum Herztumore gibt

Triest – Die mechanischen Kräfte, die beim Herzschlag auf die Zellen wirken, verhindern, dass es zu Zellteilungen kommt. Die im Fachmagazin Science (2026; DOI: 10.1126/science.ads9412) vorgestellten Studienergebnisse erklären, warum Krebserkrankungen das Herz in der Regel aussparen. Die Forschenden sehen Ansätze für eine „mechanische Krebstherapie“.
Das Herz gehört zu den wenigen Organen, in denen sich selten Tumore bilden und wenn, dann bleiben sie, wie Autopsieserien zeigen, meist folgenlos. Ein Team um Serena Zacchigna von der Universität Triest verdeutlicht dies an einem Patienten, der an einem äußerst aggressiven uvealen Melanom gestorben war. Beim Tod waren Leber und Lunge mit unzähligen Metastasen übersät.
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