Kardiologische Erkrankungen: Männer häufiger in Rehabilitation als Frauen

Berlin – Kardiologische Erkrankungen sind bei knapp drei Prozent der behandelten Frauen und rund neun Prozent der Männer Grund für eine medizinische Reha – insgesamt rund 67.000 Leistungen. Darauf wies die Deutsche Rentenversicherung (DRV) anlässlich des Weltherztages hin.
Im Jahr 2025 erbrachte die DRV nach eigenen Angaben mehr als eine Million medizinische Rehabilitationsleistungen. Davon entfielen knapp 570.000 Reha-Leistungen auf Frauen und knapp 530.000 auf Männer.
Erhebungen der DRV zeigen, dass die Zahlen bei der Inanspruchnahme von Reha-Leistungen aufgrund kardiologischer Erkrankungen bei den männlichen Versicherten um das 40. Lebensjahr steigen. Bei den Frauen setzt diese Entwicklung rund zehn Jahre später und weniger stark ausgeprägt ein.
Der größte Träger innerhalb der DRV – die Deutsche Rentenversicherung Bund – erbrachte im Jahr 2025 22.000 Rehabilitationsleistungen in der Kardiologie. Herzerkrankungen waren damit bei über zwei Prozent der Frauen und bei rund acht Prozent der behandelten Männer Indikation für eine medizinische Rehabilitation bei der DRV Bund.
Im Schnitt dauerte eine kardiologische Reha 23 bis 24 Tage. Das Durchschnittalter lag bei 55,8 Jahren.
Im Fachgebiet „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ verfügt die Deutsche Rentenversicherung Bund neben Vertragskliniken bundesweit auch über 18 eigene Reha-Kliniken.
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