Katholische Krankenhäuser für bessere Hospizversorgung
Berlin – Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd) setzt sich für die Stärkung einer flächendeckenden Palliativversorgung und würdevollen hospizlichen Begleitung am Lebensende ein. Dazu müssten ganzheitliche Konzepte zur Sterbebegleitung im Klinikalltag etabliert werden, erklärte der Verband heute in Berlin. Diese sollten auch die psychosoziale und seelsorgerische Begleitung der Angehörigen mit einschließen.
Nach Angaben des Verbandes ist bereits in 304 katholischen Akutkliniken ein Palliativkompetenz vorhanden. 130 katholische Krankenhäuser unterhalten danach stationäre Palliativeinheiten, 53 verfügen über Palliativ-Care-Teams. Diese bestehen aus in Palliativmedizin und -pflege geschulten Ärzten und Pflegemitarbeitern sowie Psychologen, Theologen und Sozialarbeitern, die stationsübergreifend für Patienten aus der ganzen Klinik die Palliativversorgung, auch außerhalb der Palliativstation, übernehmen.
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