Ärzteschaft

KIM-Dienst kv.dox der KBV geht an den Start

  • Mittwoch, 23. Dezember 2020
/Heiko Barth, stockadobecom
/Heiko Barth, stockadobecom

Berlin – Der Kommunikationsdienst kv.dox, der von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an­ge­botene Dienst für Kommunikation im Medizinwesen (KIM), hat die Zulassung der Gematik erhalten. „Damit können wir den Praxen ein alternatives Angebot zu dem der Industrie unterbreiten“, betonte Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der KBV.

„Ab sofort können sich die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten für den KIM-Dienst der KBV entscheiden“, sagte Kriedel. Der Gesetzgeber hatte der KBV Ende 2019 die Möglichkeit eingeräumt, selbst einen KIM-Dienst für die Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten parallel zur Industrie anzubieten.

Für die Umsetzung des Projektes kv.dox hat die KBV zwei Partner ausgewählt: Die IT-Firma Akquinet Health Service GmbH sorgt für die technische Bereitstellung, den Betrieb und den laufenden Support. Operative Unterstützung kommt von der KBV-Tochtergesellschaft kv.digital.

Man biete den Ärzten und Psychotherapeuten ein „gutes Produkt zu fairen Konditionen an“, so Kriedel. „In dem Festpreis von monatlich 6,55 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für eine KIM-Adresse ist alles ent­halten.“ Das gesamte Praxisteam könne damit unbegrenzt Nachrichten versenden, es gebe auch keine Bereitsstellungs- oder Einrichtungsgebühr. Der erste Monat ist zudem kostenfrei. Zusätzlich erhoben werde eine Rechnungspauschale von 3,03 Euro (zzgl. MwSt.) einmal im Quartal.

Über Ende-zu-Ende verschlüsselte KIM-Dienste wie kv.dox soll künftig die gesamte digitale Kommuni­kation im Gesundheitswesen laufen: Praxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Apotheken können Dokumente dann sicher und schnell per E-Mail versenden und empfangen. Die Kommunika­tionsdienste sind Teil der Telematikinfrastruktur (TI) und über diese miteinander vernetzt.

EB/aha

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung