Klimawandel verändert die Malarialandkarte Afrikas

New Haven/Cape Town – Steigende globale Temperaturen beeinflussen die Malariaausbreitung in Afrika. Anhand umfangreicher Datenanalysen und Modellierungen kamen Forschende zu dem Ergebnis, dass die Malariaprävalenz bei Kindern, einer besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe, infolge des Klimawandels in bestimmten Regionen stark zunehmen wird.
Das trifft auf Länder zu, die in der Vergangenheit wenig mit Malaria belastet waren, weil sie in gemäßigten Klimazonen liegen, etwa dem südlichen Afrika oder den Hochlagen Ostafrikas. In den bisherigen Endemiegebieten West- und Zentralafrikas dagegen sind die steigenden Temperaturen mit langsam rückläufigen Malariaprävalenzen assoziiert. Die Studie erschien in Nature (2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10840-w).
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