Kliniken in Niedersachsen wollen ausreichende Mittel für IT-Sicherheit

Wolfsburg – Mehrere niedersächsische Kliniken haben sich darüber beschwert, dass sie für notwendige IT-Sicherheitsmaßnahmen nicht die erforderlichen Gelder erhalten. Die Maßnahmen müssten die Krankenhäuser aufgrund von Gesetzesvorgaben umsetzen, teilte das Klinikum Wolfsburg mit.
Die Krankenkassen hätten aber im Krankenhausplanungsausschuss des Landes keine Mittel dafür bereitgestellt, kritisierten die Kliniken in Wolfsburg, Lüneburg und Rotenburg/Wümme sowie die Elbe Kliniken Stade-Buxtehude.
Den Krankenhäusern drohten erhebliche Bußgelder, wenn sie die IT-Sicherheitsvorgaben nicht erfüllten. Die Kliniken hoffen nun, dass die Krankenkassen doch noch umdenken.
„IT-Sicherheit ist kein Sahnehäubchen, mit dem wir uns schmücken wollen, sondern ein zu Recht geforderter Standard, um für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung Cyberattacken abwehren und Patientendaten vor unerlaubten Zugriffen schützen zu können“, sagte die Wolfsburger Klinikumsdezernentin Monika Müller.
Allein das Klinikum Wolfsburg müsse rund 4 Millionen Euro investieren, um die vom Bund festgelegten IT-Sicherheitsauflagen zu erfüllen.
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