Krebsimpfstoff erzielt mit Checkpoint-Inhibitor längere Überlebenszeiten bei HPV-positiven Kopf-Hals-Tumoren

Chapel Hill – Ein neuer Krebsimpfstoff, der das Immunsystem gezielt gegen HPV16-positive Zellen stimuliert, hat in Kombination mit dem Immun-Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab in einer offenen Phase-2-Studie bei Personen mit rezidivierten/metastasierten HPV16-positiven Kopf-Hals-Tumoren vielversprechende Ergebnisse erzielt. Die Wirksamkeit setzt nach den in JAMA Oncology (2026; DOI: 10.1001/jamaoncol.2026.3492) publizierten Ergebnissen eine intakte Krebsabwehr voraus.
Aufgrund der veränderten Sexualgewohnheiten hat die Zahl von Kopf-Hals-Tumoren zugenommen, denen eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) zugrunde liegt. Etwa 80-90 % der HPV-positiven Oropharynxkarzinome werden durch die onkogene Variante HPV16 verursacht. Die meisten Tumorzellen exprimieren die für das Krebswachstum verantwortlichen HPV-Proteine E6 und E7. Sie sind auch im Impfstoff PDS0101 des Herstellers PDS Biotechnology aus Princeton/New Jersey enthalten und sollen eine Immunantwort gegen infizierte Krebszellen stimulieren.
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