Krisendienste für psychisch Kranke sollen bis 2021 bayernweit kommen

Nürnberg – Für psychisch Kranke sollen bis 2021 bayernweit Krisendienste rund um die Uhr eingerichtet werden. Die Bezirke im Freistaat arbeiten an einer entsprechenden Umsetzung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG). Das kündigte der Präsident des Bayerischen Bezirketags, Franz Löffler, heute in Nürnberg an.
Die Dienste sollen aus einer telefonischen Leitstelle in jedem Bezirk sowie mobilen Einsatzteams bestehen. In Mittelfranken und Oberbayern gibt es ähnliche Angebote, die eventuell ausgebaut werden sollen. Die Kosten für die sieben Leitstellen werden auf jährlich 7,7 Millionen Euro geschätzt und vom Freistaat übernommen.
Das PsychKHG zur Hilfe für psychisch Kranke soll deren Versorgung stärken. Um das Gesetz war heftig gerungen worden. Mitte Juli hatte der Landtag einer deutlich abgeschwächten Fassung zugestimmt.
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