Vermischtes

Kritik an Mittelkürzung für Versorgungsforschung im Innovationsfonds

  • Montag, 3. Juni 2019
/v.poth, stockadobecom
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Berlin – Neue Erkenntnisse aus der Forschung gelangen zu langsam und zu ungezielt in den medizinischen Versorgungsalltag. Das hat das Deutsche Netzwerk Versor­gungs­forschung (DNVF) bemängelt. Es fordert Korrekturen bei der geplanten Fortfüh­rung des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Zwar sei es zu begrüßen, dass der Referentenentwurf zum Digitale Versorgung-Ge­setz (DVG) des Bundesgesundheitsministeriums den Innovationsfonds weiter vorsehe und nicht auslaufen lasse. Kritik übt das Netzwerk aber daran, dass künftig die Flexibi­lität bei der Auswahl der geförderten Projekte eingeschränkt werden solle – das führe zu einem geringeren Innovationspotenzial.

Außerdem sollen für die ebenfalls durch den Innovationsfonds geförderte Versor­gungs­­forschung nur noch 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen – für eine metho­disch hochwertige Forschungsarbeit sowie die notwendige Erweiterung und Finanzie­rung des Transfers von Forschungsergebnissen in die Versorgung ist dies laut dem DNVF zu wenig. Bislang waren es 75 Millionen Euro.

hil

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