Lebertransplantation: Immune Priming könnte Immunsuppressiva entbehrlich machen

Pittsburgh – Eine Infusion von regulatorischen dendritischen Zellen aus dem Blut der Lebendspenderin oder des -spenders hat an einer US-Klinik es 3 von 13 Menschen ermöglicht, nach einer Lebertransplantation mehr als 3 Jahre völlig auf Immunsuppressiva zu verzichten. Das zeigen Ergebnisse der ersten klinischen Studie zum Immune Priming (Nature Communications 2026; DOI: 10.1038/s41467-026-71280-8).
Da Spenderorgane vom Immunsystem als „feindlich“ eingestuft und sofort attackiert werden, müssen alle Betroffenen nach einer Organtransplantation lebenslang Immunsuppressiva einnehmen. Das kann mit Nebenwirkungen, wie Cholesterinanstieg oder Nierenfunktionsstörung, Komplikationen, etwa Infektionen, und Risiken für kardiovaskuläre oder Krebserkrankungen und einer eingeschränkten Lebensqualität verbunden sein.
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