Lipoprotein-Apherese wäscht PFAS und womöglich auch Mikro- und Nanoplastik aus dem Blut

Dresden – An der Technischen Universität (TU) Dresden, am dortigen Apheresezentrum, fanden Forschende hypothesengenerierende Hinweise, dass man mittels Apherese womöglich nicht nur Zielsubstanzen wie LDL, Lipoprotein(a), Fibrinogen oder das C-reaktive Protein (CRP) aus dem Körper herausschleusen kann, sondern auch Umweltschadstoffe.
Im Rahmen einer internationalen Studie beobachtete die Forschungsgruppe, dass die Konzentrationen von Per- und Polyfluoroalkylsubstanzen (PFAS) im Blut von Personen, die mit Doppelfiltrations-Plasmapherese behandelt wurden, deutlich zurückgingen (Brain Health 2026; DOI: 10.61373/bh026a.0024). In Bezug auf Mikro- und Nano-Plastikpartikel (MNPs) waren die Ergebnisse weniger konsistent, deuten aber auf den möglichen Nutzen selektiver Adsorptionsverfahren hin.
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