Männliche Ärzte verzichten bei Patientinnen häufig auf eine Beckenuntersuchung

Geelong – Männliche Ärzte führen einer neuen Studie zufolge seltener als weibliche Behandelnde Beckenuntersuchungen bei Patientinnen mit Symptomen der unteren Harnwege (LUTS) durch. Australische Forschende um Kathryn McLeod von der Universitätsklinik Geelong fordern daher, Hindernisse für Beckenuntersuchungen zu beseitigen, um Patientinnen optimal zu versorgen (JAMA Network Open; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.9267).
LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms) umfassen unter anderem folgende Beschwerden: Speicher-, Entleerungs- und Nachmiktionssymptome, einschließlich erhöhter Miktionsfrequenz, Drang, Nykturie, Harninkontinenz und Harnverhalt. Beckenbodenuntersuchungen dienen dazu, eine Reihe anatomischer Ursachen zu erkennen, zum Beispiel Prostataanomalien, Beckenorganprolaps, und urogenitale Atrophie.
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