Mecklenburg-Vorpommern treibt Landarztquote für Medizinstudium voran

Schwerin – Die Landarztquote an den Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern rückt näher. Dazu soll zunächst das Hochschulzulassungsgesetz geändert werden. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) brachte den Entwurf dafür gestern in den Landtag ein.
Danach soll es künftig möglich sein, bis zu 20 Prozent der Medizinstudienplätze für Bewerber zu reservieren, die sich verpflichten, nach ihrem Studium als Arzt im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns zu arbeiten.
„Wer sich verpflichtet, im Anschluss an das Studium in den ländlichen Raum zu gehen, hat gute Chancen auf einen Studienplatz, auch wenn er das Abitur nicht mit 1,0 gemacht hat“, sagte Martin zu den Plänen.
Dazu sei außerdem noch ein Landarztgesetz nötig. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) erarbeite es gerade und es werde es noch dieses Jahr vorgelegt, kündigte Martin an.
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