Meningeom: Studie bestätigt Risiko durch Gestagene

Kopenhagen – Die in vielen hormonellen Kontrazeptiva enthaltenen Gestagene können das Risiko von Frauen, an einem Meningeom zu erkranken, erhöhen. Das Risiko hing in einer Fall-Kontroll-Studie aus Dänemark von der Art des Gestagens sowie der Dauer der Anwendung ab und ging nach dem Absetzen rasch zurück (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.22603). Selbst für Schwangerschaften war ein kurzzeitiger leichter Anstieg nachweisbar.
Meningeome sind in mehr als 95 % der Fälle gutartig. Durch die Raumforderung im Inneren des Schädels können sie jedoch das Gehirn ernsthaft beschädigen. Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen, Krampfanfälle und neurologische Ausfälle.
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