Mikroplastik in Hirntumoren und gesundem Gewebe nachweisbar

Peking – Eine neue Studie zeigt: Mikro- und Nanoplastik (MNP) lässt sich sowohl in gesunden Gehirnen als auch bei Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren nachweisen – allerdings mit deutlich höheren Konzentrationen im Gewebe rund um die Tumoren. Das berichten Forschende in Nature Health (2026; DOI: 10.1038/s44360-026-00091-4).
Es ist nicht das erste Mal, dass Mikroplastik im menschlichen Gehirn nachgewiesen wurde. Entsprechende Analysen werden jedoch kontrovers diskutiert. Zum einen lässt sich aus dem bloßen Vorhandensein nicht ableiten, dass Mikroplastik kausal zur Entstehung von Tumoren oder anderen Erkrankungen beiträgt. Zum anderen besteht die Gefahr von Kontaminationen bei Entnahme, Verarbeitung und Lagerung der Proben. Frühere Arbeiten hatten teils unplausibel hoch erscheinende Konzentrationen berichtet.
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