MFA: Umfrage bestätigt gute Ausbildungsqualität in Westfalen-Lippe

Münster – Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat die hohe Bedeutung Medizinischer Fachangestellter (MFA) für das Gesundheitswesen betont. Kammerpräsident Johannes Albert Gehle bezeichnete sie als „wichtige Pfeiler der gesundheitlichen Versorgung“.
Arztpraxen seien ohne MFA kaum arbeitsfähig, der Ausbildung qualifizierten Berufsnachwuchses müsse deshalb ein hoher Stellenwert innerhalb der Praxen zukommen.
Zumindest in Westfalen-Lippe scheint dies auch so zu sein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Ärztekammer unter 1.754 MFA-Auszubildenden, die im Frühling ihre Zwischenprüfung abgelegt hatten.
Danach zeigten sich fast 90 Prozent der Befragten mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Die fachliche Qualität der Ausbildung bewerteten 86 Prozent mit gut oder sogar sehr gut.
Auch die berufliche Perspektive wurde gut bewertet: Obwohl sie ihre Ausbildung zum Zeitpunkt der Befragung erst zur Hälfte absolviert hatten, gaben bereits mehr als 30 Prozent der Befragten an, nach dem Abschluss in ihrer Ausbildungspraxis in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Da wundert es kaum, dass immer mehr Menschen sich für eine Ausbildung zur MFA entscheiden.
Bei weiblichen Berufsanfängern zeigte die MFA-Ausbildung auf der bundesweiten Beliebtheitsskala den zweiten Platz, in Westfalen-Lippe stieg die Anzahl der Ausbildungsverträge in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls kontinuierlich an: Für das gerade gestartete Ausbildungsjahr wurden bereits 1.544 neue Ausbildungsverträge eingetragen, Tendenz steigend.
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